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1975 folgte im Rahmen der Kirchensanierung ein Um- bzw. Neubau der Orgel durch die Orgelbaufirma Breil in Dorsten. Dabei wurde der orchestrale Klangcharakter des vorherigen Instruments im Wesentlichen beibehalten, einige „neobarocke“ Register wurden hinzugefügt, die sich jedoch in das romantische Klangbild nur schwer einfügen. Im technischen Teil wurden “zeitgemäße” Veränderungen vorgenommen: die Kegelladen wurden durch Schleifladen ersetzt und die pneumatische Traktur durch eine elektrische. Nur der Spieltisch und der neugotische Orgelprospekt blieben in ihrem äußeren Aufbau unverändert. Mit ihren 42 Registern und 2880 Pfeifen, verteilt auf drei Manuale und Pedal, gehört sie zu den größten erhaltenen romantischen Orgeln in Ostwestfalen. 1994 wurde auf Wunsch des damaligen Kirchenmusikers eine 64-fache Setzeranlage eingebaut. Leider ist die Orgel der St. Martinskirche gegenwärtig etwas „müde“ geworden. Eine Optimierung der Orgelsituation ist geplant. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Mitteilungsblättern der Pfarrgemeinde oder diesem Internetauftritt. |
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